![]() Heroes of Hellas 3: Athens Herausgeber: Alawar
Entwickler: Jaibo Download: Deutschland-Spielt Download: Alawar.de (Entwicklerseite) Wenn Du Heroes of Hellas 3: Athens auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler wissen möchtest, dann geht es hier lang Autor: J.L.
Datum: 05.10.2011 Schulnoten - Spielidee: 1, Spielaufbau: 1, Steuerung: 1, Grafik: 1, Musik: 1, Wiederspielbarkeit: 1, Suchtfaktor: 1 Die Stadt Athen ist einem Meteoritensturm ausgesetzt gewesen, und niemand weiß, wer ihn verursacht hat. Hades, der angeblich für jede Schandtat zu haben ist? Oder Poseidon, der den Athenern nie verziehen hat, dass sie sich gegen ihn als Patron entschieden, zugunsten Athenes? Die Göttin wird es herausfinden. Besiege Du derweil Chaos und Dunkelheit, um den heiligen Ölbaum der Athene wieder zu beleben und der hellenischen Hauptstadt zu neuem Glanz zu verhelfen. Es handelt sich bei diesem Spiel um die Nummer 3 der erfolgreichen Serie "Heroes of Hellas", den deutschsprachigen Spielern besser bekannt als "Die Wiege Olympias". Dein Mentor ist Ödipus (nicht verwandt mit dem tragischen Helden), der im Spiel den Baum vor dem Parthenon pflegt. Er wird Dich auf die Wünsche der Athener hinweisen und die Grundzüge des Spiels erläutern. Der Stadt ist diesmal mehr Beachtung geschenkt worden: Du darfst Dir den Stil Deiner Bauten nun aussuchen. Außerdem erzählen Dir bei Klick nicht nur die Einwohner, wie es ihnen geht, sondern Tiere und Gebäude sind ebenfalls interaktiv. Ödipus gibt derweil im Hintergrund Kommentare ab, die mitunter ganz witzig sind. Von Zeit zu Zeit findest Du Schätze in der Stadt, die Dein Budget aufbessern. Und es kommt vor, dass sich das eine oder andere Ungeheuer nach Athen verirrt oder die Stadt dazu dient, die Spielgeschichte zu entwickeln. Mit anderen Worten: was in Teil 2 noch recht zusammenhanglos wirkte, ist jetzt mit Einfallsreichtum und Humor verbessert worden. Es gibt viel zu entdecken in Deinem Neu-Athen. Unverändert zum 2. Teil ist die Tatsache, dass Dein erspieltes Gold in den Aufbau der Stadt fließt. Du spielst im Kettenmodus auf einem Wabenbrett. Zielvorgaben sind freizuspielende goldene Waben, Edelsteine, die nach unten aus dem Spielbrett fallen müssen, Puzzleteile, die den gleichen Weg zu gehen haben, Monolithen, die zerstört werden müssen und dergleichen mehr. Du wirst die gleichen Schikanen und Boni wieder finden wie im Vorgänger, ergänzt um ein paar neue. Sämtliche Boni erscheinen zwischen den Steinen und können in jede Kette eingebunden werden. Jaibo hat Wert darauf gelegt, die Köpfchenspieler zu bedienen, was bereits mit dem Vorgänger recht gut gelungen war. Jetzt sind die Logikanteile in beinahe jedes Level integriert. Sie erfordern überlegtes Handeln, um das jeweilige Level nicht gleich am Anfang zu erschweren oder gar zu verlieren. Aber keine Bange, Du erhältst so viele Boni, dass Du manchmal Schwierigkeiten haben wirst, sie alle einzubinden. In der Mission gibt es keine Puzzle-Levels mehr, die angesichts der veränderten Anfangsformationen und des gut durchdachten Levelaufbaus auch überflüssig wären. Positiv fällt auf, dass es nur noch wenige Situationen gibt, in denen keine Bewegung mehr möglich ist. Im zweiten Teil war es mitunter nervtötend, auf zu engen Spielfeldern nur zwei Züge machen zu können, bevor nichts mehr möglich war. Wie einige andere Unebenheiten, so ist auch diese im dritten Teil geglättet worden. Um die Hilfe der Götter oder Helden beanspruchen zu dürfen, musst Du ihre Medaillons suchen. Du findest sie in interaktiven Suchbildern und wirst dabei durch einen schnell aufladbaren Tipp unterstützt. Da diese Szenen ebenso kleinteilig gestaltet wurden wie im Vorgänger, jedoch umfangreicher geworden sind und nicht übersprungen werden können, ist die Geschwindigkeit des Tipps durchaus angebracht. Nicht jeder Freund des 3-Gewinnt hat schließlich eine Vorliebe für friemlige Sucherei. Ein weiterer Spielanteil ist die Suche nach göttlichen Objekten. Wenn Du über Deiner schönen Stadt etwas siehst, was dort nicht hingehört, dann ist es Zeit, Artefakte zu finden. Du spielst sie auf dem üblichen Spielbrett frei und setzt ihre Bruchstücke hinterher wie ein Puzzle zusammen. Hast Du das Artefakt vervollständigt, verschwindet das spektakuläre Böse von der Karte. Auch der Schatzjägermodus ist wieder dabei. In ihm musst Du innerhalb einer Minute so viele Schatzkisten wie möglich nach unten aus dem Spielfeld fallen lassen. Spielst Du den Zeitmodus, sind die Schatzjagden eine willkommene Gelegenheit, die Stadtkasse aufzubessern. Hast Du Dich aber für den entspannten Modus entschieden, in dem Du ohnehin so viele Münzen sammeln kannst, wie Du willst, dann hast Du in der Schatzjagd die Herausforderung des schnellen Spiels vor Dir. Nachdem Du die Mission in ungefähr 18 Stunden erfolgreich gemeistert, Athen wieder aufgebaut und den Status des unvergessenen Helden erreicht hast, wird der göttliche Schmied Hephaistos Dir einen Palast bauen. Aber selbstverständlich nicht kostenlos. In 32 Bonuslevels verdienst Du Dir seine Dienstleistung. Zur Hälfte handelt es sich um den klassischen Modus, zur andern Hälfte spielst Du Logik-Puzzles, die es durchaus in sich haben. Hier gilt: alles kann, nichts muss. Du darfst jedes Level neu starten, und wenn Dir ein Level zu anstrengend ist, spielst Du eben ein anderes. Schwieriger ist Heroes of Hellas nicht geworden, jedoch anders gewichtet. Besondere Erwähnung verdient die Tatsache, dass der entspannte Modus erstmals wirklich einer ist. Musstest Du in den Vorgängern auch im einfachen Modus gegen die Uhr antreten, so kannst Du jetzt nebenbei Kaffee kochen. Gemächlichen 3-Gewinnt-Freunden, denen Heroes of Hellas bzw. Die Wiege Olympias bisher zu anstrengend war, ist damit dankenswerter Weise entgegengekommen worden. Die 3-Gewinnt-Spieloberfläche ist grafisch verbessert worden. Dass Jaibo seine Spielsteine lieb hat, ist noch immer zu merken. Aber es sind benutzerfreundliche Konzessionen zu erkennen, die das Spiel weniger anstrengend fürs Auge machen. Dafür sind nun die Hintergründe animiert und mit Geräuschen unterlegt. Ob das zu viel des Guten ist, darf wohl als Geschmacksfrage offen bleiben. Fazit: |
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