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Magic Encyclopedia 3: Illusions

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Herausgeber: Alawar Games
Entwickler: Velvet Games

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Autor: Claudia K.
17.04.2010
Deutsche Version: 25.06.2010

Magic Encyclopedia 3: Illusions: Was du siehst ist in diesem Spiel nicht immer auch das was du bekommst. Der dritte Teil dieser Wimmebild-Serie kommt mit einer Extraschicht von optischen Tricks daher. Als Catherine erfährt, dass die Magische Akadademie angegriffen wurde, erfährt sie auch, dass nun sie das Schicksal ihrer Schule in den Händen hält. Begleite sie und erfahre mehr über den Ilusionisten, einen Zauberer, der die Ansicht von unzähligen Dingen um ihn hergum ändern kann. Stoppt den Magier und seine Hilfskräfte, bevor es zu spät ist.

Es sieht fast so aus, als wären andere Grafiker am Werk gewesen und die Heldin Catherine sieht anders aus und hat irgendwie einen strengen Touch. Das aber soll uns nicht abhalten, diesen Magier ohne jedes Zeitlimit zu jagen. Dies tust du, in dem du die Einzelteile, die du unten in deiner Leiste siehst, in der Szene suchst. Aber nicht alles ist sichtbar, denn der Magier hat alles mit Illusionen überzogen. Du wirst die Illusionen vertreiben müssen, um alle Einzelteile zu finden. Nur im ersten Kapitel wirst du neben den jeweiligen Aufgaben an sich auch noch herausfinden müssen, wie dies anstellst. In den späteren Kapiteln hast du eine magische Brille, die du einsetzen kannst, wann immer du sie brauchst.

Benutzt du also die Brille (oder die anderen Dinge im ersten Kapitel) siehst du plötzlich teilweise verschwommen, aber ganz klar, wenn etwas anders ist, als vorher, wenn du also einen Teil deiner Objekte oder etwas anderes Wichtiges gefunden hast. Mit den unterschiedlichen Gegenständen wirst du unterschiedliche Dinge tun müssen. So brauchst du ein Glas um Feuerfliegen zu jagen, mit deren Hilfe du schließlich eine Schaufel findest, die wiederum nicht nur dazu dient, dir einen Teil der Gießkanne zu geben, sondern auch... Na, wir wollen ja nicht zu viel verraten, das Prinzip ist sicher auch so verständlich.

Alles hat im ersten Kapitel den Sinn, dem Magier zu folgen, in den folgenden drei, andere mächtige Männer davon abzuhalten, den Bösewicht zu unterstützen und im letzten der fünf Kapitel dann hoffentlich die Akademie zu retten. Dazwischen wirst du noch in Bejin, der verbotenen Stadt in China landen, in Atlantis und Ägypten. Jedes Kapitel hat mehrere Szenen und du kannst und wirst dich nach und nach frei bewegen, sobald du die Zugänge gefunden und/oder geöffnet hast. Und so werden aus den wenigen Kapitel doch viele Level, die einige Zeit in Anspruch nehmen, zumal es auch immer wieder mal sein kann, das Gegenstände in der Realität erst sichtbar sind, wenn du anderes in der Illusion erledigt hast. Du bist also wieder mit Schusters Rappen unterwegs und die werden tüchtig abgelaufen sein am Ende.

Der Hinweis lädt sich innerhalb weniger Sekunden wieder auf und wird dir auch mitteilen, wenn du die Sichtweise (also von Realität auf Illusion oder umgekehrt) wechseln musst oder an einem anderen Ort zu suchen hast. Er zeigt dir die Einzelteile deiner Gegenstände oder auch den Inventargegenstand und wo er benutzt werden muss. Auch Catherine gibt dir, klickst du bestimmte Gegenstände an, einige Hinweise. Im Grunde ist es schon fast zu viel des Guten, aber man muss den Tipp ja nicht benutzen.

Wie schon angedeutet: Die Grafiken sind etwas anders als in Magic Encyclopedia: First Story und Magic Encyclopedia: Moonlight, was aber gut zur Geschichte passt. Puzzle oder gar anspruchsvolle Puzzle in Form von Minispielen sucht man hier vergeblich. Die wenigen, die es gibt sind einfach und anspruchslos. Dafür sind sie aber alle willkürlich und geben dem Spiel einen Wiederspielfaktor, den es aber durchaus auch sonst hat, obwohl die Einzelteile dann an der gleichen Stelle liegen. Die Hintergrundmusik und die Geräusche passen und stören nicht weiter. Wie die Geschichte sich entwickelt wirst du zwischen den Kapiteln in Bildern herausfinden, die du aber zügig weiterklicken kannst.

Magic Encyclopedia: Illusions geht einen neuen Weg, im Grunde ist es nur noch die Akademie der Magie, die die drei Spiele der Serie miteinander verbindet. Es macht Spaß und die Technik von Illusion/Realität ist eine wundervolle und kreative Erweiterung für Wimmelbild-Abenteuer. Wenn du also größten Teils auf den Tipp verzichtest und auch Catherines Hinweisen nicht viel Beachtung schenkst, wirst du dir an einigen Stellen ganz schön die Zähne ausbeissen. Die 4-5 Stunden Spielzeit sind angenehm, nicht zu kurz und ein Probedownload lohnt sich alle Male.

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