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Mortimer Beckett and the Secrets of Spooky Manor
Herausgeber: Real Arcade
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Autor: Claudia K.

Mortimer Beckett and the Secrets of Spooky Manor ist nicht das neueste Spiel, war aber seiner Zeit um einiges voraus, als es im Mai diesen Jahres veröffentlicht wurde. In den letzten Wochen und Monaten werden die Spiele, wo man nicht nach vollständigen Objekten suchen muss, immer beliebter.  Spieler lieben es, wenn die Objekte nicht einfach nur von der Liste gestrichen werden, sondern an anderer Stelle eingesetzt werden müssen. Und Mortimer Beckett bedient dieses Genre auf grossartige Weise

Du spielst als Mortimer Beckett, der von seinem Grossonkel um Hilfe gebeten wird. In Spooky  Manor, dem Wohnsitz des verschrobenen Onkel gibt es Geister. Zwar hat er eine Geister-Fang-Maschine gebaut, doch die Geister haben sie gestohlen und Mortimer soll die Teile wieder finden und die Maschine zum Laufen bringen

Jedes Teil, dass Du suchen sollst, ist in zwei bis vier zerlegt, die im Raum verstreut sind. Deine erste Aufgabe ist es, die Einzelteile zusammen zu suchen. Aber schon dass ist nicht immer so einfach. Denn nicht immer sind die Teile so ohne weiteres zu bekommen. So musst Du in einem Level zum Beispiel in der Galerie einen Hammer finden. Dafür brauchst Du aber einen Türknauf, den es in der Vorratskammer gibt. Dummerweise fehlt da auch ein Stück. Kein Problem, auf dem Balkon findest Du einen Stecker, der wiederum wird den Ventilator in Betrieb setzen, der Dich dann zum Türknauf bringt und der wiederum beschert Dir den Hammer.

Manche Objekte sind auch nur zu Dekozwecken oder werden von Geistern benötigt, wie zum Beispiel die Billiardkreide oder die Kerze. Manche kannst Du sogar im gleichen Raum benutzen. Ein Zahnrad zeigt Dir in den Szenen an, wo etwas hin muss. Was dort hin musst, wirst Du selber rausfinden müssen.

Das Spiel ist zeitbasiert, aber die Zeit ist so ausreichend, dass Du nicht in Bedrängnis kommen solltest. Klickst Du zu oft falsch oder zu schnell und ein Geist kommt für 30 Sekunden. Er schwebt durch den Raum, am liebsten dort, wo Dein Cursor sich befindet. Du kannst noch klicken, aber Deine Sicht ist eingeschränkt.

In jedem Kapitel (Teil des Hauses mit zwei bis vier Räumen) gibt es vier Ziele: Finde alle Objekte, erhalte einen Teil eines Codes, erhalte ein Teil der Maschine und finde den Ausgang ins nächste Kapitel. Pro Kapitel erhältst Du 10 -15 Hinweise, was viel erscheinen mag, aber manchmal recht knapp ist. Die Einzelteile sind nicht zu klein, aber oft so gut in die Szenen eingebunden, dass sie schwierig zu erkennen sind. Ein Buch, dass Dein Onkel Dir gegeben hat, gibt Dir ein paar zusätzliche Tips.

Die Grafiken sind schön, die Geister fast liebevoll gezeichnet. Die Anfangsgeschichte und das Ende sind im Comicstil gemacht, ebenfalls liebevoll und mit Humor. Die Musik passt zur Geschichte und den Szenen.

Es gibt eigentlich nur eines, was Mortimer Beckett and the Secrets of Spooky Manor als dicker Minuspunkt anzukreiden ist. Es ist viel zu kurz. Ein erfahrener Spieler wird wohl in 2-3 Std. durch sein, ein weniger erfahrener Spieler braucht vielleicht ein bis anderthalb Stunden mehr.

Hoffen wir, dass die Fortsetzung, Mortimer Beckett and the Time Paradox , dass bald rauskommt, in diesem Punkt seinen Vorgänger toppt.

Ansonsten verspricht dieses Spiel jedem Fan von Wimmelbild- und Rätselspielen alles, was das Herz begehrt,

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