![]() Sea Legends: Phantasmal Light Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Shaman Games Download (Normal): BigFish Games.com Download (Sammler): BigFish Games.com Wenn Du Sea Legends: Phantasmal Light auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang Autor: Claudia K.
Datum: 18.01.2011
Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer mit relativ wenig Puzzles und vielen Wimmelbildern erwarten dich. Ausserdem mehr oder weniger lange Wege und oft nicht nachvollziehbares Hin- und Hergelaufe. Grafisch ist Sea Legends: Phantasmal Light im Mittelfeld anzusiedeln. Zwar spielt die Geschichte in mehr oder weniger dunklen Grafiken, trotzdem ist es nicht so, dass man nichts erkennen könnte. Es ist schon fast schwierig, über dieses Spiel zu schreiben. Es hinterlässt kaum Eindruck und das einzige, was es wirklich von anderen in seinem Genre abhebt ist, dass es keinen Ekel- oder Gruselfaktor gibt. Keine Geister, keine Toten, keine Leichen. Zwar hast du zwei oder drei Visionen und auch der alte Mann, dem du zwei oder drei Mal begegnest, bekommt seltsame Augen, wenn es (was auch immer "es" sein mag) wieder die Kontrolle über ihn gewinnt, aber es ist kein Spiel, wo der ein oder andere sagen muss: Das ist unappetitlich, gruselig oder ähnliches. Es gibt die üblichen zwei Modis, in beiden aber lädt der Tipp sich relativ schnell auf. In den Wimmelbildszenen wird er dir ein willkürliches Objekt deiner Liste zeigen. Außerhalb teilt er dir mit, wenn es in der Szene nichts mehr zu tun gibt, vergisst aber gern mal, dass eine Nahansicht in der gleichen Szene durchaus noch ein Rätsel enthält, dass du mit den vorhandenen Inventargegenständen lösen kannst. In den Wimmelbildszenen, die du fast durchweg 2-3 mal spielst, allerdings immer mit anderen Objekten und in größeren Zeitabständen, gibt es neben den normalen Objekten auch noch interaktive Gegenstände. Auch hier bewegt sich alles im üblichen Bereich: Anklicken um etwas zur Seite zu schieben oder zu öffnen oder aber einen Gegenstand benutzen um einen anderen zu bekommen. In den Suchszenen allerdings kann es durchaus mal passieren, dass du den Tipp nutzen musst. Nicht weil du nicht richtig gesucht hast, sondern weil einige Dinge kaum zu erkennen sind, weil Ton in Ton, zu klein oder eigentlich nur ein Klecks statt eines wirklichen Objektes. Am Ende geht grundsätzlich nur ein Gegenstand in dein Inventar. Inventargegenstände benutzt du in der Mehrzahl einmal, erfreulicherweise aber bleiben Dinge wie eine Schaufel oder ein Brecheisen auch mal länger im Inventar und werden immer wieder genutzt. Sehr gut! Die Puzzle sind meist aus dem Logikbereich, mit mittlerem Schwierigkeitsgrad und der Überspringfunktion versehen. Das Spiel selber hat eine Länge von 3,5 - 4 Stunden, die Sammler-Edition bietet etwa 30 Minuten Extra und beantwortet die im Spiel aufkommende Frage, was mit Mike geschehen ist. Wer nicht jedes Fitzelchen Papier aufmerksam liest, wird keine Ahnung haben, was eigentlich vor sich geht und selbst wenn: Es bleiben Fragen offen. Allerdings nicht so viel, dass man sich eine Fortsetzung wünscht, die im Übrigen auch nicht angekündigt wird. Was schon fast ein Pluspunkt ist. Alles in allem: Wer auf die Normalversion wartet, wird ein Durchschnittspiel der Kategorie Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer bekommen. Es gibt nichts Neues, es fügt nichts Wesentliches hinzu. Es ist anständig gemacht und hat wenig, was es wirklich zu bemängeln gibt. Es ist so durchschnittlich, dass es schnell schwer fällt, sich überhaupt zu erinnern, aber zumindest hinterlässt es auch keine negativen Eindrücke. Durchschnittlich und ok. Das ist mehr als manch anderes Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer von sich sagen kann. |
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