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Shattered Minds: Masquerade


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Vast Studio

Download (Normal): BigFish Games.de
Download (Sammler): BigFish Games.de

Wenn Du Shattered Minds: Masquerade auch oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Andreas
Datum: 10.01.2012
Deutsch (Normal): 04.06.2012


Du bist Polizeioffizier in New Orleans. Dein Chef hat eine Tochter, sie soll heiraten. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn das Töchterlein nicht verschwunden wäre. Du ahnst es, worin dein Auftrag besteht. Sehr bald stellst du fest, dass ein unheilvoller Nebel Teile der Stadt beeinträchtigt und dass die Familie Boudreaux, Kriminelle vergangener Tage, offenbar mit der Angelegenheit zu tun haben.

Während deiner Ermittlungen wirst du verschiedene Bereiche der Stadt aufsuchen, dort in den diversen Räumen kannst du dich frei bewegen. Zumindest frei insoweit du dir alle Räume erschlossen hast.

Von der Spielanlage her handelt es sich um ein Wimmelbild-Abenteuer mit dem Schwerpunkt auf Abenteuer. Du hast etliche Aufgaben zu lösen, die du dir zuvor großteils erst erschließen musst. Dafür benötigst du wie üblich Hilfsmittel wie etwa Werkzeuge oder irgendwo fehlende Objekte. Diese findest du, ebenfalls wie üblich, teils unterwegs direkt, teils in Wimmelbildern, teils in Schränken, Schubläden usw.

Die Geschichte ist in mehrere Kapitel aufgeteilt, die direkt aufeinander folgen. Es sind jedoch keine komplett in sich abgeschlossenen Abschnitte, du kannst jeweils auch problemlos bereits erledigte Orte erneut aufsuchen. Das ist dann auch sinnvoll, wenn du eben doch noch etwas übersehen hast.

Das bringt uns zu einer Besonderheit, die in letzter Zeit modern geworden zu sein scheint. Du kannst nämlich in der Sammler-Edition, verstreut über das ganze Spiel, 20 sogenannte veränderliche Objekte finden, solche also, die ihr Aussehen wechseln.Du schaltest dir damit Teile des Bonus-Inhalts frei, in der Normalversion gibt es diese veränderlichen Objekte nicht.

Die Grafik reißt nicht unbedingt vom Hocker, genügt aber jederzeit den Ansprüchen. Die Szenen sind hell und klar genug. Besondere Stärke entwickeln sie in den Wimmelbildern. Hier haben die Entwickler einmal gezeigt, wie man es machen kann (oder wohl auch machen sollte): Alles ist auch hier hell, nichts ist zugemüllt, der Ekelfaktor tendiert gegen Null. Suchobjekte wie auch alles andere ist fast immer gut zu erkennen. Und trotzdem sind sie anspruchsvoll genug. Man hat recht häufig kunstvolle und trickreiche Möglichkeiten des Versteckens gefunden. Kurz: Hier haben sich Leute mal Mühe gegeben.

Fast alle Wimmelbilder enthalten in der Suchliste, andersfarbig geschriebene Suchobjekte. Diese sind extra versteckt bzw. erfordern eine spezielle Aktion, um sie aus Einzelteilen im Wimmelbild zusammen zu setzen.

Die Minispiele sind ordentlich aufgebaut, haben stets mit der konkreten Situation zu tun. Sie wiederholen sich nicht und decken einen ordentlichen Bereich der Palette ab. Nichts ist hier neu, aber eben solide gemacht. Der Schwierigkeitsgrad liegt gewöhnlich im mittleren Bereich. Alle Minispiele lassen sich überspringen.

Ein Tipp ist unbeschränkt verfügbar, er muss sich lediglich nach Gebrauch aufladen. Die dafür erforderliche Zeit ist recht kurz bemessen.
In Wimmelbildern wird dir ein willkürlich gewähltes Objekt angezeigt, außerhalb weist er entweder optisch auf eine Stelle hin, an der du etwas erledigen kannst, oder sagt dir, dass hier gegenwärtig nichts zu erledigen ist.
Und noch etwas in diesem Zusammenhang: Wir haben hier endlich wieder mal ein Spiel, bei dem der Tipp sinnvoll und vor allem fair gebaut ist. Wird dir eine Stelle angezeigt, an der etwas zu tun ist, dann kannst du auch wirklich in diesem Moment da etwas tun. Es ist nicht etwas eine Stelle, an der Stunden später mit den noch zu besorgenden Hilfsmitteln etwas zu erledigen sein wird. Und andererseits verrät er auch nicht zu viel, etwa in der Art von „Besorge aus der Kiste im Keller den Hammer und schlage damit die Lampe im Schlafzimmer kaputt“. Als weiteres Hilsmittel ist das weitgehend übliche Tagebuch vorhanden. Eine Karte fehlt, wird aber auch eher nicht benötigt. Die Laufwege sind nicht zu groß, die Landschaft in den einzelnen Abschnitten durchaus überschaubar.

Fazit: Wir haben hier ein Wimmelbild-Abenteuer, das sich gut spielen lässt mit ansprechender Grafik, und vor allem handwerklich gut gemacht. Ob jemandem die Geschichte gefällt, ist natürlich Geschmackssache, wie immer, und kann leicht über einen Probe-Download ermittelt werden. Der Kauf der Sammler-Edition kann nur Leuten mit viel Geld und solchen empfohlen werden, die unbedingt solche Editionen haben müssen. Es wird nur das übliche Bonus-Kapitel und darüber hinaus das ebenfalls übliche Material angeboten. Für die Normalversion jedoch erfolgt von dieser Stelle aus eine klare Empfehlung.


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