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Temple of Life: Die Legende der vier Elemente


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Herausgeber: BigFish Games
Entwickler: Quick Click

Download (Sammler): Deutschland-Spielt
Download (Sammler): BigFish Games.de
Download (Normal): BigFish Games.de

Wenn Du Temple of Life: Die Legende der vier Elemente auch oder die Meinung anderer spielen lesen möchtest, dann geht es hier lang

Autor: Claudia K.
Datum: 02.02.2012
Deutsch (Normal): 02.06.2012

Der Professor, mit dem du als Archäologin zusammenarbeitest, hat eine Entdeckung gemacht. Eine ägyptische Pyramide, die bisher noch niemand betreten hat, birgt ein Geheimnis um die vier Elemente. Gemeinsam macht ihr euch auf den Weg. Doch als ihr dieses Geheimnis gelöst habt, geht das Abenteuer erst richtig los, denn irgendwie scheint die magische Kraft, die du frei gelegt hast, mit deinem Vater verbunden zu sein.

Neben Ägypten wirst du auch Mexico, England und Transsilvanien bereisen, um alle vier Elemente zu finden und diese dann im Tempel des Lebens in einem Mondstein zu vereinen. Frei begehbar ist immer der Ort, an dem du gerade bist. Doch anfänglich musst du zunächst die Moduswahl entscheiden. Drei Modi gibt es, und während sich die Ersten beiden nur darin unterscheiden, dass die Aufladegeschwindigkeit der Überspringfunktion langsamer ist und du entweder ein Glitzern siehst oder nicht, fehlt beim Dritten ein entscheidendes Merkmal des Spieles. Klickst du in den beiden ersten Modi ein Puzzle oder Rätsel an, wird dir ein Bild des benötigten Gegenstandes gezeigt. Das ist extrem hilfreich, denn oftmals sehen Öffnungen gleich aus oder der Einsatz des entsprechenden Gegenstandes käme einem nicht in den Sinn.

Den Hinweis musst du dir erschießen. Immer wieder tauchen Mumien bzw. Gestalten, die dem jeweiligen Ort entsprechen, auf. Gehst du mit dem Mauszeiger drauf, verwandelt dieser sich in einen Revolver und du schießt. Pro Schuss ein Hinweis, allerdings kannst du maximal fünf Hinweise gleichzeitig aktiv haben. Bist du aber ein Trophäensammler, wirst du auch dann, wenn du die Tipps nicht brauchst, weiter schießen müssen. Nur so kannst du alle drei Trophäen erhalten, die dazugehören. Der Hinweis zeigt dir in Wimmelbildern einen Gegenstand, außerhalb ist er, wie oft, nur dann hilfreich, wenn er dir sagt, dass es hier gerade nichts zu tun gibt oder du ein Puzzle, bei dem du etwas tun kannst, tatsächlich übersehen hast. Ansonsten zeigt er dir gern Dinge, die du schon weißt, aber nicht ändern kannst. Im leichten Modus gibt es ab und an zusätzliche Texthinweise, die bei den anderen beiden Modi nicht angezeigt werden.

Trophäen gibt es auch für diverse andere Dinge: wenn du ein oder mehrere Kapitel ohne Tippbenutzung abschließt, wenn du verschiedene Gegenstände, die nicht auf der Liste stehen, erfolgreich einsammelst und mehr.

Um deine Inventargegenstände zu bekommen, durchsuchst du Wimmelbilder, die zwar zugemüllt, aber nicht überladen sind. Es gibt interaktive Objekte und einige davon benötigen auch zwei oder drei Handlungen, was durchaus Spaß macht. Hier ärgert auch im leichten Modus das Glitzern nicht, sondern man muss suchen. Außerdem erhältst du sie natürlich durch das Lösen von Rätseln oder Puzzles. Erstaunlich wenig liegt einfach so in der Gegend rum, für fast alles musst du etwas tun. Erfreulich auch, dass du Dinge wie Messer, Brechstange, Schraubenzieher und Ähnliches innerhalb eines Kapitels meist mehrmals benutzt.

Die zahlreichen Puzzles und Rätsel machen die Länge von etwa 3,5 - 4 Stunden des Spieles aus. Sie sind selten wirklich schwierig, aber viele sind auf Logik und/oder Geduld aufgebaut, sodass sie Zeit in Anspruch nehmen. Wer den dritten Modus gewählt hat, kann Puzzle nicht überspringen. Die Grafiken sind nett, nichts Besonderes am zumindest ausreichend hell und so deutlich, dass man sieht, was man tut und braucht.

Die Geschichte plätschert ziemlich unspannend vor sich ein. Wieder einmal haben wir eine Archäologin, die Unbezahlbares hemmungslos zerstört und klaut wie ein Rabe. Solche Dinge machen eine eh schon "alltägliche" Geschichte nicht attraktiver. Aber gestehen wir dem Entwickler Quick Click für ihren Erstling auf dem Wimmelbild-Puzzle-Abenteuer Sektor eine Chance zu. Zumindest gibt es einen roten Faden und du weißt in Regel, was du warum tust.

Temple of Life: Die Legende der vier Elemente ist kein herausragendes Spiel, dass dir lange im Gedächtnis bleiben wird. In den meisten Fällen ist es recht geradlinig, es entsteht keine echte Atmosphäre oder gar Spannung. Gleichwohl aber wird es gerade Freunde von Puzzle und Rätsel unterhalten und auch Wimmelbildliebhaber kommen nicht zu kurz. Die Sammleredition fügt dem Spiel nicht wirklich etwas hinzu, aber die Normalversion lohnt sich. Temple of Life: Die Legende der vier Elemente ist ein solides Spiel und erreicht dabei als Erstling das Niveau, das viele etablierte Entwickler sich erst langsam erarbeiten müssen. Der Probedownload und die Normalversion sind durchaus zu empfehlen, wenn keine allzu hohen Erwartungen gesteckt werden.


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