![]() The Adventures of Mary Ann: Lucky Pirates Wenn Du The Adventures of Mary Ann: Lucky Pirates auch bewerten oder die Meinung anderer Spieler lesen möchtest, dann geht es hier lang Autor: J.L. Datum: 14.12.2011 Schulnoten - Spielidee: 1+, Spielaufbau: 1+, Steuerung: 1-, Grafik: 1, Musik: 2, Wiederspielbarkeit: 1, Suchtfaktor: 1 Mary Ann schrubbt die Decks diverser Boote und an Glückstagen auch mal ein Schiffsdeck. Als der Kapitän des Piratenschiffs "Der schwarze Sturm" aufgrund einer akuten allergischen Reaktion das Zeitliche segnet, wird Mary Ann kurzerhand zur Kapitänin befördert, weil den Job sonst niemand machen will. Angelernt wird sie von einem nicht besonders gut riechenden Veteranen, für dessen Seelenheil sie nach der Totenkopfinsel sucht. Klingt wirr? Oh ja - und amüsant. Fortan gilt es, Meere, Küsten und Schatzinseln zu erkunden sowie gegen Seeungeheuer, die Königliche Marine oder auch gegen Piratenkonkurrenz im Duell anzutreten. Du bewegst Dich dabei auf einer Karte, die Dir selbst überlässt, wann Du welches Level spielst. Auf Schatzinseln hast Du ein Tauschbrett vor Dir, auf dem Du einen Pfad zwischen Mary Ann und einer Schatzkiste frei spielen musst. Auf jedem dieser Bretter gibt es ein paar Tiere, mit denen die Piratin nicht in Berührung kommen sollte. Hast Du die Schatzkiste geöffnet, findest Du Artefakte oder Teile einer Karibikkarte, die Du benötigst, um die Totenkopfinsel zu finden. An Land stößt Du auf Schauplätze, die auf dem normalen Kachel-Tauschbrett erobert werden wollen: Spiele jede Kachel frei, setze dabei Deine Boni bedachtsam ein. Bist Du erfolgreich, wirst Du nach Beenden des Levels im Laden einen neuen Bonus-Gegenstand kaufen können. Läden und Spelunken spielst Du erst frei, woraufhin sie Dir auf der Karte immer zugänglich sind, wie auch jedes bereits gespielte Level. In den Läden erhältst Du Waffen für den Kampf zur See oder Werkzeuge, die in den Schauplätzen an Land nützlich sein können. Die Boni setzt Du genauso ein, wie Du es von anderen 3-Gewinnt-Spielen kennst, z.B. den Hammer, um eine einzelne Kachel zu beseitigen, oder die Bombe, um einige Steine und Hindernisse zu entfernen. Der Kauf der Seewaffen und Schiffsboni ist unerlässlich. Ein paar Speere und Kanonen an Bord zu haben, schadet gewiss nicht. Aber vergiß nicht, Teerfässer mitzunehmen, um das Schiff reparieren zu können. Anderenfalls werden Deine Lebenspunkte bedenklich zur Neige gehen, wenn Du gegen eine Seeschlange antrittst und gleich danach auf ein Riff läufst. Selbstverständlich geht das mächtig ins Geld. Deshalb ist es gut, dass Du von Zeit zu Zeit eine Keno-Insel findest. Dort kann sich die Mannschaft endlich nützlich machen. Keno-Inseln bestehen aus Feldern, hinter denen Schätze verborgen sein können, jedoch nicht müssen. Je mehr Seeleute Du einsetzt, um nach Schätzen zu graben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, ordentlich reich zu werden. Nur...auch die Seeleute wollen erstmal angeheuert sein. Rum allein reicht da nicht, etwas Geld wollen die Jungs schon bekommen. Musik und Sounds sind angemessen piratig, dürften bei langen Spielsitzungen aber gläserne Nerven hervorrufen. Die Grafik ist niedlich und effektvoll, wie eine Mischung aus Disney und Tim Burtons schrägen Ideen. Wer die Geschichte nicht lesen mag, muss es nicht tun. Sie befindet sich hinter einem Knopf, der da "Geschichte" heißt und des Klickens würdig ist. Ansonsten wirst Du mit Text so gut wie nicht behelligt. Piraten lesen schließlich nicht, sondern benehmen sich bevorzugt schlecht und gieren nach Altersvorsorge. Darauf ist von Batovi Games Rücksicht genommen worden. Nur wenn Du in eine neue Seekarte vorstößt, hat der Mann mit dem eigenen Geruch Dir kurz mitzuteilen, worauf Du gefasst sein solltest. Die Spieldauer ist für ein 3-Gewinnt nicht üppig, nach ungefähr 12 bis 15 Stunden kannst Du das Spiel beendet haben. Aber es gibt viel zu entdecken und immer wieder neue Herausforderungen, so dass die Wiederspielbarkeit einzelner Levels oder auch des gesamten Spiels die reine Spieldauer ausgleicht. Nicht zuletzt die sorgfältige Gestaltung, inklusive einer sehr guten Übersetzung der witzigen Texte, macht Mary Ann zu einem immer wieder vergnüglichen Spiel. Beispielhaft, Batovi! Fazit: |
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