


Ein gelungener Ritterspaß mit ansprechender Grafik, der mit jedem Level mehr Taktik erfordert, um erfolgreich (leider) gegen die Zeit arbeiten zu können.
Na so was! Plötzlich in eine vergangene Zeit versetzt, muß sich ein Yankee als Ritter bewähren, um sich und sein holdes Weib zu retten.
Wichtig in jeden Level ist es, durch ernten für Nahrung zu sorgen, Holz zu hacken für notwendige Bauten und nach Gold zu schürfen. Zauberhaftes Elixier läßt die Soldaten schneller flitzen bzw. Bäume und Nahrung schneller wachsen.
In welcher Reihenfolge dies geschehen soll, muß man taktisch heraus finden, was nicht nur Anita manchmal Schwierigkeiten bereitete und somit nicht immer zum goldenen Levelabschluß reichte. Auch nach mehrmaligen Versuchen nicht.
Das frustriert natürlich, wenn der Spieler so ehrgeizig wie Anita ist. *g*
Nicht immer konnte ich ihr behilflich sein, weil ich es selbst dreimal nicht schaffte und mich mit Silber zufrieden geben mußte, was sogar erst nach mehreren Versuchen gelang.
Trotzdem macht dieses Spiel viel Spaß, da es abwechslungsreich ist und den Spieler herausfordert.
Allerdings schimpfte mal wieder Anita lautstark, wenn zu viele rätselhafte Gestalten, wie z. B. Skelette, erschienen und die Soldaten erschreckten, die nicht mehr weiter an den Wachtürmen bauen wollten, sondern davon liefen. Somit hatte der Ritter enorm viel zu tun, um diese Kreaturen zu vertreiben.
Es kommt eben genau darauf an, welcher Wachturm zuerst fertig gebaut sein muß, um den Ritter besser zu unterstützen, damit auch die anderen Türme errichtet werden können. Erst dann kann nämlich die Aufgabe erfolgreich beendet werden.
Manchmal überraschte mich Anita positiv mit ihrer Logik, das Problem zu erkennen und eben erst im zweiten Anlauf die Aufgabe perfekt zu meistern. Ihre Freude über den gelungenen Abschluß - und natürlich über mein Lob - war total berechtigt. J
Wer jedoch denkt, dass nach dem letzten Level der Yankee und seine Frau wieder erfreut in die Zukunft zurück reisen können, der irrt leider. Etwas verwirrend fragt man sich, ob Beide wirklich kein Heimweh verspüren und da bleiben wollen…?
Die Hintergrundgeschichte bleibt somit offen, was uns nicht gefiel.
Fazit: Anita läßt nur 4 Sonnen scheinen und über die knuffigen Spielfiguren lächeln.
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